Die ZSO EMME arbeitet am Rontaler Höhenweg

Einsatz der Pioniere der ZSO EMME in vier Vertragsgemeinden

Die Pioniere der Zivilschutzorganisation EMME leisteten in dieser Woche im Auftrag der Gemeinden mehr als 225 Manntage. Eine Brücke wurde gebaut, Böschungen gerodet, Wanderwege saniert und ein Teil des Vierwaldstättersees geputzt. Im Fokus der Arbeiten stand der Rontaler Höhenweg.

lk. Rund 45 Zivilschützer der Pioniere der ZSO EMME sind in diesen Tagen in vier Vertragsge-meinden für die Bevölkerung im Einsatz. In Weggis wird eine in die Jahre gekommene Holzbrü-cke durch eine neue ersetzt und ein Teil des Vierwaldstättersees entlang des Ufers durch Tau-cher geputzt. In Gisikon wird ein Teilabschnitt des Rontaler Höhenweges entwässert, in Root gilt es einen Hang nach einem Hangrutsch zu stabilisieren, ein weiterer Abschnitt des Höhen-wegs wird neu gebaut und in Hochdorf sind Rodungsarbeiten im Gange.

Rontaler Höhenweg saniert
Im Fokus des Pioniereinsatzes stand neben weiteren Aufgaben die Instandstellung des Rontaler Höhenwegs, der im Endausbau von Honau bis Ebikon führt. Durch die heftigen Regenfälle im Sommer wurde der Weg teilweise stark beschädigt. Andererseits haben die Pioniere einen Wegabschnitt des Rontaler Höhenwegs in Root neu gebaut. Es galt eine neue Routenlegung zu realisieren, welche mehr Sicherheit für Wanderer bietet. Diverse Absturzsicherungen wurden erstellt. Der Einsatz der ZSO EMME im Auftrag der Gemeinden sei eine Win-Win-Situation für alle, sagt Major Reto Amrein: «Zum einen können unsere Leute praxisnahe Erfahrungen für den Ernstfall sammeln, zum anderen realisieren wir sinnvolle Projekte für die Gemeinden.»

Seeputzete in Weggis
Entlang des Ufers des Vierwaldstättersees putzen Taucher der ZSO EMME die ganze Woche von der Zinne bis Postume den Seegrund. Knapp eine Tonne Müll konnten die Taucher bergen. Darunter viel Eisen, 50-60m lange Leitungen, einen Gasgrill, altes Porzellangeschirr und mehrere Autopneus. Bis in Tiefen von 10 Metern sind die Taucher der ZSO EMME getaucht. Entlang des Wanderwegs hoch auf die Rigi wurde oberhalb von Weggis die jetzige Bachüberquerung über den vorderen Lützelauer Bach durch eine neue, höher gesetzte Brücke ersetzt. Die neue Holzbrücke ist knapp 1,5 Meter breit sowie circa 6 Meter lang und wird auch bei Hochwasser nicht überspült. Das Holz für den Bau der Brücke stammt aus dem nahegelegenen Wald. Der Gemeindeammann von Weggis, Baptist Lottenbach, ist mit dem Einsatz in seiner Gemeinde sehr zufrieden: «Die Arbeiten der ZSO EMME sind von grosser Bedeutung für uns. Ohne den Einsatz des Zivilschutzes wären solche Wanderweg- oder Seesäuberungsprojekte kaum umsetzbar.»

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