Rekordaufmarsch am Neujahrskonzert

Rigi Anzeiger vom 12. Januar 2018

Ein erstklassiges Konzert bot die Gemeinde in diesem Jahr mit Phil Dankner und seiner Band Definition of Soul. Das über 150köpfige Publikum verdankte diesen Event sogar mit Standing Ovation.

120 Stühle hatte die Gemeinde für das 10. Neujahrskonzert aufgestellt. Diese waren vor Konzertbeginn schnell besetzt. Im Nu wurden 40 weitere Sitzgelegenheiten geschaffen. «Ich erinnere mich, dass am Neujahrskonzert im 2012 mit den Happy Pippers in etwa auch so viele Personen kamen», verriet der Kulturbeauftragte der Gemeinde Gisikon, Ruedi Maurer. Dem Publikum erzählte er dann, dass er Phil Dankner das erste Mal als Pianist an der Seite von Marco Rima und später bei «Giaccobo Müller» sah. «Eine Mega-Show bot er im KKL an der Seat Music-Session mit zahlreichen internationalen Grössen», fügte Maurer hinzu. Dann überliess er dem Musiker, Sänger und Entertainer die Bühne. «Place in the sun» adaptiert auf die Gemeinde Gisikon begeisterte das Publikum auf Anhieb. Einen Streifzug durch Soul, Funk und Blues bestritt er anschliessend mit seiner Band Definition of Soul bestehend aus Schlagzeuger Andy Mötz, Bassist Richard Hugener Gitarrist Levin Deger und Saxophonist Fabian Capaldi. Diese Instrumentalisten brachten dem Sound immer wieder kreative Noten ein. Ein jeder Song des Quintetts zog in den Bann. Am Schluss applaudierte das Publikum frenetisch, dann gar noch stehend. Eine Zugabe gab’s natürlich. Phil Dankner und seiner Band gelang es schlichtweg hochkarätige Musik zu bieten, die sogar höchsten akustischen Ansprüchen stand hielt. Insbesondere Dankners Interpretation von «I Can’t Stand the Rain» von Tina Turner überraschte. «Lasst die Kinder ein Instrument spielen, wenn sie daran Freude haben – auch wenn sie Fehler machen. Die Hauptsache ist, es kommt von Herzen.» Solche und andere sinnige Worte richtete er zwischendurch an das Publikum. Nach dem Konzert durften die Besucherinnen und Besucher mit ihm, der seit neun Jahren in Gisikon lebt, auch auf Tuchfühlung gehen.

Phil Dankner zog bereits mit dem ersten Song das Publikum in den Bann.

Eine kreative Note steuerten die Instrumentalisten der Band Definition of Soul bei.

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